Ab in die Berge

Wer keine heisse Temperaturen mag, der ist während der Sommermonate im Unterland, vor allem in den Städten, am falschen Ort. Durch die dichte Bebauung wird die warme Luft, welche vom Beton erwärmt wird, quasi zusammen gedrückt. Durch die fehlendes Vegetation, sowie durch die hohe Emission von Luftschadstoffen, kann die Luft auch nicht richtig zirkulieren und wird dadurch nicht reguliert. Durch die hohe Konzentration an Beton in den Städten kann Regenwasser nicht versickern. Durch den sich ständig erwärmenden Beton verdampft das Wasser, was einen zusätzlichen Einfluss auf die hohen Temperaturen hat. In den Städten ist es somit immer um einige Grad wärmer als in den Land oder Bergregionen. Heisse Luft steigt nach oben, da sie leichter ist als kalte Luft. Durch den niedrigen Luftdruck in Bergregionen, kühlt sich die Luft jedoch schnell ab, da sie sich ausdehnen kann. Somit gilt: Umso höher, dass man geht, umso kälter wird es. Wer also die warmen Temperaturen während des Sommers nicht erträgt, dem fällt in den kühlen Bergregionen, wie beispielsweise dem Engadin, eine grosse Last von den Schultern. Arbeiten oder Ferien im Engadin lohnen sich demnach, besonders für die nicht hitzeresistenten. 

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Muriel Wolfisberg